Der Gong
Für mich mehr als ein Instrument.
 
Er ist ein Raum,
der sich öffnet
weit, still, lebendig.
Jedes Mal anders, jedes Mal neu.

Ein Klang, der mich immer wieder nach innen führt.
Ich hätte nie gedacht, dass ich den Gong einmal spielen würde.
Und heute?
 
Ich sitze davor – lauschend, was gespielt werden möchte – und jedes Mal öffnet sich eine neue Begegnung mit mir selbst.
 
Der Gong ist längst mehr als ein Instrument. Er ist ein Raum und eine sanfte Erinnerung daran, dass Klang uns berührt und bei uns selbst ankommen lässt.
Vom Staunen zum Spiel


Dass ausgerechnet der Gong mein Instrument werden würde, hätte ich nie gedacht.
Meine erste Begegnung war intensiv: Während Shavasana liessen die Schwingungen meinen Atem flach werden – als breite sich eine ungewohnte Enge in meinem Brustraum aus. Und doch spürte ich: Es wirkt.

Danach trat der Gong wieder in den Hintergrund – doch etwas in mir hatte sich geöffnet.

Bis zu diesem einen Erlebnis- das alles veränderte.

 

Mein erstes Gong-Klangbad war mehr als Klang. Es war eine Reise. Danach dachte ich nur: „This was healing on a cellular level.“ – Heilung bis in die Zellen. Ich besuchte noch ein paar weitere Klangbäder, und dann geschah es:

Nach einem dieser Abende war es da – ein klares JA.
Ja – ich will diesen Klang spielen.
Ja – ich will dieses Instrument in mein Leben holen.

Ein paar Wochen später sass ich vor meinem ersten Gong – bereit zu lernen.

Ein einziger Klang kann Welten bewegen – zart, unaufhaltsam, erinnernd.
 
Ein Klang – und etwas in dir erwacht. Wenn du bereit bist zu lauschen, tritt ein.