Langsam, echt und gut genug – Die kleine Stimme in mir

Über Zugehörigkeit und Echtheit und die Macht des Vergleichens

Manchmal verliere ich mich in den Bildern der sozialen Medien.

Kreise, Retreats, Yogagruppen –
Menschen, die zusammenkommen, lachen, tanzen, teilen.

Ich sehe sie und spüre, wie etwas in mir wach wird:
ein Wunsch, dazuzugehören,
Räume zu kreieren,
selbst diese Verbindung zu leben.

Und ehe ich es merke, beginnt der Vergleich.
Ich sehe ihr Leuchten, ihre Gemeinschaft, ihre Bewegung –
und etwas in mir flüstert:
„Was kann ich schon?“
„Was habe ich schon erreicht?“

Plötzlich liegt ein Gewicht auf meinen Schultern, auf meinem Herz.
Ich fühle mich klein.
Verloren zwischen all den Bildern, die so vollkommen wirken.

Wie kann ich mich davon lösen?
Wie kann ich wieder zu mir zurückfinden,
wenn all das Aussen so laut ist
und mein Inneres so leise geworden ist?

Das leise Erinnern meines inneren Kindes

Was ich in solchen Momenten leicht vergesse:
Es sind Ausschnitte. Momentaufnahmen.
Wunderschöne, verbindende Augenblicke – ja, und sicherlich inspirierend.

Ich sehe Kreise, Retreats, Yogagruppen, die regelmässig zusammenkommen,
und spüre gleichzeitig etwas in mir: den Wunsch, selbst solche Räume zu kreieren.

Aber dann wird mir klar, dass dieses Gefühl nicht nur aus dem Wunsch kommt, aktiv teilzuhaben.
Es ist auch die Stimme meines inneren Kindes –
der kleinen Siebenjährigen in mir,
die gesehen werden, dazugehören
und eingeladen werden möchte.
Auch sie möchte mitgestalten,
Räume fühlen, Räume öffnen.

Eine Einladung zur Sanftheit

In diesem Moment nehme ich mir bewusst Zeit,
mich um sie zu kümmern,
ihr zuzuhören,
sie einzuladen.

Und mich bewusst daran zu erinnern:
Ich bin jemand, der langsamer läuft.
Ich erreiche meine Ziele nicht im Sprint, sondern Schritt für Schritt –
indem ich immer wieder innehalte, mir Zeit nehme zu fragen:
Was will ich wirklich?
Was brauche ich gerade?
Was ist noch meins – und was ist nur übernommen?

Wachstum ohne Vergleich

Und dann gibt sind da die Momente, in denen ich mit Stolz und ganz viel Sanftheit auf meinen
Weg zurückblicke und auf das, was ich bereits in mein Leben geöffnet habe.

Ich wachse nicht schneller, wenn ich mich vergleiche.
Ich wachse, wenn ich mich sehe. Mich wirklich sehe.

Wenn du dich vergleichst, vergleichst du dein rohes, echtes Sein mit einem sorgfältig gestalteten
Schaufenster anderer Menschen.
Und das ist nicht fair – dir gegenüber.

Du bist nicht zu wenig.
Nicht zu spät.
Nicht falsch.

Du gehst deinen Weg.
In deinem Tempo.
Mit deiner Geschichte.
Und das allein ist schon wertvoll.

Zurück zu dir

Und vielleicht geht es genau darum:
Immer wieder zurückzukehren.
Von der äusseren Welt in die innere.
Von den Bildern ins Fühlen.
Von der Sehnsucht nach Zugehörigkeit
hin zu einem tiefen, stillen Erinnern:

✨ Du bist bereits Teil von allem.

Vielleicht erinnerst du dich beim nächsten Scrollen daran, kurz innezuhalten.
Zu atmen.
Dich zu spüren.
Und dich zu fragen:
Was in mir möchte heute einfach nur dazugehören – genau so, wie ich bin?

🕊 Birgit

Ein kleines Geschenk für dein Herz ✨

 

Wenn dich diese Worte berühren, möchte ich dir etwas schenken: das 20. Lied aus meiner persönlichen Playlist. Ein Stück, das mich begleitet hat, wenn die leise Stimme meines inneren Kindes sich meldet — wenn Sehnsucht, Zweifel oder der Vergleich mit anderen zu laut wurden.

Du erhältst es, wenn du dich für meinen Newsletter einträgst — einen sanften Raum voller Reflexionen, Musik und kleiner Einladungen, um immer wieder zu dir selbst zurückzufinden.

Möge dieses Lied dich erinnern, innezuhalten, dich zu spüren, dich willkommen zu fühlen in deinem eigenen Tempo — genau so, wie du bist.