Manchmal höre ich einen Satz – der tief in mir nachhallt.
So ein Satz ist: „Das Leben ist ein Gefühl.“
Ich habe ihn gehört oder war er in mir und ich habe mich gehört, und sofort diese Resonanz in meinem ganzen System gespürt? Etwas regte sich, etwas sprach in mir: Ja, genau so ist es.
Seitdem ich meinen Weg des bewussteren Lebens begonnen habe, habe ich immer mehr zu meiner Feinfühligkeit zurückgefunden.
Ein grosser Teil dieser Wiederanbindung geschah durch meine Zeit während der Kundalini Yoga Ausbildung und das regelmässige Praktizieren.
Durch die Übungen, die Atemtechniken, die Meditationen und das bewusste Arbeiten mit Energie durfte ich Schicht für Schicht die Mauern lösen, die sich über die Jahre um mich aufgebaut hatten.
Sanft, aber stetig kehrte ich so zu meinem wahren Kern zurück – zu dem Teil in mir, der fühlen kann, ohne zu bewerten, zu korrigieren oder zu unterdrücken.
Und obwohl es manchmal herausfordernd war und zum Teil noch ist, so viel zu fühlen, sehe ich es mittlerweile als Geschenk.
Ein Geschenk, dass mich Dinge berühren dürfen, dass mein Herz sich öffnet und ich die Welt durch meine eigene Sensibilität erfahre.
Ich spüre, wie der Platz in der Mitte meines Brustkorbes warm wird, leicht zu pochen beginnt, fast zu platzen scheint, einfach weil ich fühle.
Oh ja, es ist eine Superpower – nachdem ich erkannt habe, dass nicht jede/r so viel wahrnehmen kann.
Schütze ich mich? Nein, mache ich nicht.
Diese goldene Schutzhülle um mich herum funktioniert bei mir nicht.
Oder vielleicht schütze ich mich gerade dadurch, dass ich mir diesen Moment bewusst werde, ihn nicht unterdrücke, sondern durch mich hindurch fliessen lasse.
Was ich mache, wenn es viel scheint?
Ich setze mich hin, nehme mir einen Moment, raus aus dem Trubel.
Füsse auf dem Boden, spüre meinen Körper, lasse Gefühle da sein. Auch Tränen sind willkommen.
Ich lasse geschehen und lande schlussendlich wieder bei mir und meiner eigenen Frequenz.
Fühlen ist keine Schwäche, sondern eine Kraft.
Es verbindet mich mit mir selbst, mit anderen und mit dem Leben.
Je mehr ich mich erlaube zu fühlen, desto lebendiger, offener und wahrer werde ich.
Vielleicht darfst auch du dich heute daran erinnern:
Lass die Gefühle durch dich hindurch fliessen.
Sei weich, sei empfänglich, sei lebendig.
Du musst nicht alles begreifen – du darfst einfach fühlen.
✨
Mit Wärme,
Birgit

Wenn dich diese Worte berühren, möchte ich dir etwas schenken: das 18. Lied aus meiner persönlichen Playlist — ein Stück, das mich begleitet hat, wenn ich tief in meine Gefühle
eingetaucht bin, mich wieder zu mir selbst zurückgefunden habe oder einfach ganz präsent sein wollte.
Du erhältst es, wenn du dich für meinen Newsletter einträgst — ein Raum voller Reflexionen, Musik und Einladungen, die eigenen Gefühle zu spüren und zu umarmen.
Möge dieses Lied dich daran erinnern, innezuhalten, zu fühlen, dich zu öffnen und die Kraft deiner eigenen Sensibilität zu entdecken.
